Grabpfosten (mayasa)

Material und Technik
Abmessungen
100,0 x 22,0 x 20,0 cm, 9921 g
Inventarnummer
71313
Die stark verwitterte, anthropomorph wirkende Stele wurde 1992 als Teil einer größeren Serie aus aufgegebenen Grabanlagen des Dorfes Hendeya im Südosten der Insel Buton erworben. Ursprünglich standen derartige Pfeiler an Kopf- und Fußende eines kastenartigen, etwa ein Meter hohen Grabhügels aus Korallenblöcken oder aus Sand und Kalk. Nach der Vorstellung der lokalen Laporo-Bevölkerung nahmen in diesen Stelen die Seelen der Verstorbenen einige Zeit nach dem Tod ihren Sitz ein. Die vier Seiten des Pfostens waren mit aufwendigen Schnitzerei versehen, die hier nur noch in Spuren erkennbar sind. Flach- und Hochreliefs stellten ein Pfahlhaus dar, in dem sich Gegenstände, Menschen und Tiere befinden, die den Toten zu Lebzeiten umgaben.

(MVL, Petra Martin)
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