Vorschaubild des Elementes mit der Inventarnummer 04529
Material und Technik
Abmessungen
45,0 x 22,0 x 5,0 cm
Inventarnummer
04529
Der Schiffsschnabel ist Teil der Sammlungen des Universalgelehrten Adolf Bernhard Meyer, der 1870 zu einer nahezu 3-jährigen Studien- und Sammelreise in die indoaustralische Region aufgebrochen war. 1871 und 1872 war er vor allem in Celebes (Sulawesi) und in den Philippinen unterwegs, bevor er sich 1873 für 6 Monate im westlichsten Teil Neuguineas zu zoologischen und ethnographischen Studien aufhielt. Nach seiner Rückkehr wurde Meyer 1874 die Leitung des Königlichen Naturhistorischen Museums in Dresden übertragen. Im Folgejahr begründete er zusätzlich zu einer dort bereits bestehenden anthropologischen eine ethnographische Abteilung. Der erste Ankauf für die neue Abteilung waren etwa 500 Kulturzeugnisse aus Meyers eigener Sammlung. Diese umfasste große Kollektionen von Pfeilen und Bögen, Ahnenfiguren (korwar), Hausrat sowie Kleidung und Schmuck, überwiegend erworben in verschiedenen Dörfern der Vogelkopfhalbinsel (Doberaihalbinsel), vor allem im Arfakgebirge sowie in Dörfern entlang der Geelvinkbaai und auf den vorgelagerten Inselgruppen. Diesen Schiffsschnabel mit der Darstellung eines Vogels stammt nach dem Originalverzeichnis des Sammlers von den Arimoa-Inseln (heute: Kepulauan Kumamba). (PM, 2023)
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