Maskierter Edelmann

Material und Technik
Abmessungen
H Figur 8,5 cm, H mit Sockel 10,4 cm; Gewicht (gesamt): 66,56 g
Inventarnummer
VI 173 e
Die Statuette zeigt einen skurril verkleideten Edelmann mit prachtvoller Perücke in leicht nach vorn gebeugter Haltung. Seine Beinkleider bestehen aus zwei unterschiedlich gestalteten Hosenbeinen, was auf eine karnevaleske Kostümierung schließen lässt. Es könnte sich durchaus um den Teilnehmer an einer höfischen Redoute handeln, denn das Gesicht des Mannes ist hinter einer Maske versteckt, was ganz der Festordnung entsprach. Maskenbälle bei Hofe gehörten zu den beliebtesten Verkleidungsdivertissements des 18. Jahrhunderts. Bei den so genannten Redouten war das Inkognito der Teilnehmer gewünscht und blieb bis zu einer möglichen Entlarvung erhalten. Zugelassen waren nahezu alle Kostümierungen, nur grotesk-obszöne Verkleidungen, Schreckensmasken und geistliche Trachten waren nicht erlaubt.
Stilistisch und in der Feinheit der schnitztechnischen Bearbeitung steht der maskierte Edelmann sehr nahe den beiden Bauernmusikanten (Inv. Nr. VI 182, VI 183) und dem alten Sämann (Inv.-Nr. VI 172 k) sehr nah.
(JK)
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