Deckelfragment, 2tlg.

Ort, Datierung
Meissen, um 1710/19
Material und Technik
Abmessungen
Fragmente, Maße nicht erfasst
Inventarnummer
PE 8300
Noch vor der Nacherfindung des weißen Porzellans aus China gelang dem Alchemisten Johann Friedrich Böttger gemeinsam mit dem Naturforscher Ehrenfried Walther von Tschirnhaus und dem Bergrat Gottfried Pabst von Ohain 1706 die Herstellung eines besonders harten Steinzeugs, das heute allein Böttgers Namen trägt. Im polierten Zustand erinnert das rotbraune Material an den Schmuckstein Jaspis, weswegen es im 18. Jahrhundert auch als Jaspisporzellan bezeichnet wurde.

Aus poliertem Böttgersteinzeug bestehen auch diese Reste eines Deckels. Das Dekorationsprinzip mit Reliefauflagen geht auf den Goldschmied Johann Jacob Irminger zurück, der von 1710 bis 1719 als eine Art künstlerischer Leiter für die Formen und Dekore des Böttgersteinzeugs und Porzellans zuständig war.

Die Palaisnummer auf den Fragementen des Deckels weisen sie als Teil der historischen Sammlung Augusts des Starken und Augusts III. im Japanischen Palais aus. (Sabine Peinelt-Schmidt, 2021)
Signatur, Bezeichnung, Inschriften
Ungemarkt
Reproduktion
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