Ort, Datierung
Abmessungen
Degen: L 90,0 cm; Gefäß: H 14,3 cm; Scheide: 77,5 cm
Inventarnummer
VIII 125
Dieser Degen wurde der Rubingarnitur um 1730 zugefügt und hat sich seitdem ohne grundlegende Veränderungen erhalten. Seine Gestaltung liegt einem der beiden Entwürfe zugrunde, die Dinglinger einst für die Degen der Brillantgarnitur angefertigt hatte. Der Griff ist umwickelt mit Golddraht, schmalen dunkelblauen Emailstreifen und Bändern, die alternierend mit Rubinen und Brillanten ausgefasst sind. Diese Gestaltung ist inspiriert von dem Griff des Degens aus der Saphirgarnitur. Durch die Andordnung der Drähte und Bänder wurde eine große Dichte der Wicklung erzielt, ohne dass es zur Verflachung der Verlaufs der Bänder kommt. Daher kann man sogar von einer Weiterentwicklung dieser Gestaltungsform sprechen. Auch die Rubine, die im Griff verarbeitet sind, erhalten durch die im Wechsel angeordneten Brillanten eine bessere Wirkung und verlieren sich nicht gegenüber den großen Hauptsteinen.
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