Schild / Garnitur bestehend aus Morion und Schild

Der Schild mit hohem Kamm und steilen Krempenspitzen bildet mit dem Morion (Inv.-Nr. N 0147) eine Garnitur, die auf den ersten Blick an Mailänder Arbeiten erinnert, im Detail ihre süddeutsche Herkunft jedoch nicht verleugnen kann. Kurfürst Christian I. von Sachsen erhielt diese Garnitur 1589 als Weihnachtsgeschenk seiner Gemahlin Sophia. Beide Stücke sind flächendeckend mit getriebenen Ornamenten - Bänder, Früchtegruppen, verschiedene Figuren und Trophäen - verziert. In den runden bzw. ovalen Medaillons finden sich Figuren und Szenen aus der antiken Mythologie. Der Schild zeigt in der Mitte das Haupt der Medusa, flankiert von einer behelmten und mit Pfeilen bewaffneten Frau (Athene?). Im oberen Medaillon enthauptet David den Goliath, während unten Judith das Haupt des getöteten Holofernes in einen Sack legt.
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