Säbel mit Scheide

Die stark gebogene, osmanische Rückenklinge ist mit einer in Silber tauschierten, türkischen Inschrift verziert. Im Unterschied dazu sind Scheidenbeschläge, Griff und Parierstange im orientalisierenden Stil emailliert. Auf silbernem Grund befindet sich auf diesen Teilen ein dichter Blumendekor in den vorherrschenden Farben Blau und Grün. Auf dem Kreuz befindet sich das sächsische Wappen mit der Datierung MDCLXXV (1675) auf der einen und das Kurwappen mit den Initialen IGIIICP auf der anderen Seite. Ob mit letzterem "J[ohann] G[eorg] II. [Herzog von] J[ülich] C[leve und] P[erg]" oder aber dessen Sohn und Nachfolger "J[ohann] G[eorg] III. C[ur-]P[rinz]" gemeint ist, wurde oft diskutiert. Aufgrund des Kurwappens dürfte aber wohl der regierende Kurfürst gemeint gewesen sein, auch wenn es Johann Georg III. war, der den Säbel 1689 in die Türckische Cammer geben ließ.
Signatur, Bezeichnung, Inschriften
Inschrift Klinge: ﺮﻔﻇ ﻭ ﺢﺘﻓ ﻪﻟﻭﺍ ﻪﺠﻣﺩﺍﺮﻣ ﺮﺴﻴﻣ ﻞﻗ ﻩﺩﺮﺑ ﻭ ﺮﺤﺑ ﻰﻬﻟﺍ [O, mein Allah! Schenke Gelingen auf der See und auf dem Land. Meinem Wunsch gemäß möge der Sieg und der Triumpf zustande kommen.]
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