Abmessungen
Etui: Höhe = 3,4 cm; Breite = 23,4 cm; Tiefe = 6,5 cm; Maschine: Höhe = 1,7 cm; Breite = 22,3 cm; Tiefe = 5,1 cm
Inventarnummer
A II 66
Neben Uhren (vgl. Inv.-Nr. D IV a 210) beschäftigte sich Philipp Matthäus Hahn ab 1770 auch mit dem Bau von Rechenmaschinen. Sie zählen zu den ersten voll funktionsfähigen Vier-Spezies- Rechenmaschinen, die für alle vier Grundrechenarten zu benutzen sind. In seiner Werkstatt lernte auch der spätere Hofuhrmacher und Hofmechaniker des Herzogs von Weimar, Jacob Auch, dessen hier gezeigte Rechenmaschine eine Rechenkapazität von acht Stellen hat, mit zwei Stellen für die Geldrechnung in Kreuzern (gemäß dem Dezimalsystem: 1 und 10) und sechs Stellen für Gulden (1, 10, 100, 1000, 10.000, 100.000). Zwischen der unteren und der mittleren der drei Platinen liegt ein achtstelliges Getriebe aus Zahnrädern und Übertragungsklinken, das als Rechenwerk fungiert. Auch diese Rechenmaschine beherrscht alle vier Grundrechenarten. (Peter Plaßmeyer) (MPS, Wolfram Dolz, 24.05.2022)
Signatur, Bezeichnung, Inschriften
Signatur: "Invenit Jacob Auch a Vayhingen an der Entz, 1790"
Reproduktion
Wenn Sie Abbildungen dieses Objektes nutzen möchten, nehmen Sie bitte hier mit uns Kontakt auf. Auch Objekte, die aus ethischen Gründen ausgeblendet sind, können bei begründetem Interesse mit diesem Formular angefragt werden.
Feedback
Wenn Sie zusätzliche Informationen zu diesem Objekt haben oder einen Fehler entdeckt haben, dann schreiben Sie uns: Anmerkung verfassen
Weitere Objekte, die Sie interessieren könnten, aus den Rubriken:
Rechenmaschine

Rechenmaschine "Pascaline"

Pascal, Blaise
Mathematisch-Physikalischer Salon
Rechenmaschine "Pascaline"
Pascal, Blaise
Mathematisch-Physikalischer Salon
Mathematisch-Physikalischer Salon

Klappsonnenuhr

Bloud, Charles
Mathematisch-Physikalischer Salon
Klappsonnenuhr
Bloud, Charles
Mathematisch-Physikalischer Salon
Zum Seitenanfang